Projekte aus dem Integrierten Handlungskonzept

Das Integrierte Handlungskonzept aus dem Jahr 2015 schafft die Rahmenbedingungen zur Umgestaltung der Sterkrader Innenstadt

Füßgängerzone Sterkrade

Die Sterkrader Innenstadt soll mit Hilfe von Städtebaufördermitteln in den kommenden Jahren wieder in ihrer Attraktivität als Wohn- und Handelsstandort gestärkt werden. Die zur Verfügung stehenden Fördermittel stammen hauptanteilig vom Bund und dem Land Nordrhein-Westfalen. 20 % der Finanzierung übernimmt die Stadt Oberhausen. Dies geschieht im Rahmen der Städtebauförderung. Beim angestrebten Erneuerungsprozess in Sterkrade soll mit Hilfe der Förderung das Ziel erreicht werden, die vielen Funktionen der Innenstadt nicht nur aufrechtzuerhalten, sondern gleichzeitig auch zu stärken, um so eine dauerhaft lebendige Innenstadt zu entwickeln.

 

Mit Beginn der Umsetzung des sogenannten Integrierten Handlungskonzepts (InHK) für Oberhausen-Sterkrade, das die einzelnen Maßnahmen, Konzepte und Handlungsschritte bündelt, erfolgten auch umfassende Beteiligungsprozesse. Dort wurden nicht nur Bürgerinnen und Bürger, sondern auch alle sonst relevanten Gruppen und Akteure im Stadtteil aufgerufen, sich an den Planungen für die Zukunft zu beteiligen. Ein besonderer Schwerpunkt lag und liegt dabei auf der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, um diese aktiv in die Mitgestaltung einzubinden und ihr Interesse an der Stadtentwicklung zu wecken.

 

Im Jahr 2018 werden die Umgestaltungs- und Erneuerungsmaßnahmen in der Innenstadt von Sterkrade nun auch für die Bürgerinnen und Bürger greifbarer. So ist Anfang des Jahres nicht nur der Verfügungsfonds gestartet, ein Mittel zur Umsetzung kleinerer Projekte im Stadtteil, sondern auch ein Fassaden- und Hofprogramm. Dieses unterstützt Hauseigentümer mit Mitteln aus der Städtebauförderung bei der Umsetzung von Aufwertungs- und Sanierungsmaßnahmen an ihren Gebäuden. Auch an zwei Spielplätzen werden im Jahr 2018 großflächige Umbaumaßnahmen beginnen, um Begegnungsstätten im Innenstadtbereich von Sterkrade zu schaffen. Ein Lesegarten wird im Zuge der bereits erfolgten Neugestaltung der Stadtteilbibliothek ebenfalls errichtet. Zudem wurde im Rahmen des im Januar 2018 veröffentlichten Image- und Marketingkonzepts für den Stadtteil eine gemeinsame Wort-Bild-Marke entwickelt. So sollen das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Vermarktung Sterkrades als attraktiver Standort gewährleistet werden. Die Erstellung eines Gestaltungskonzepts für den öffentlichen Raum steht kurz bevor. Bei vielen Projekten war und ist eine umfassende Beteiligung der Sterkrader Bevölkerung vorgesehen, sodass die Bürgerinnen und Bürger aktiv in den Erneuerungsprozess eingebunden werden und wertvolle Hinweise und Verbesserungsvorschläge kommunizieren können. Abgerundet werden die Aufwertungsmaßnahmen durch eine Vielzahl von Veranstaltungen, die die verschiedenen Akteure im Stadtteil einbinden und auch für die Bürgerinnen und Bürger interessante Angebote schaffen sollen.

 

Die Stadterneuerung in der Innenstadt von OberhausenSterkrade wird im Rahmen des Städtebauförderprogramms Aktive Stadtund Ortsteilzentren durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen sowie die Stadt Oberhausen gefördert.

 

Kontakt

 

Stadt Oberhausen
Quartiersplanung
Bahnhofstraße 66
46145 Oberhausen
Carolin Rusek
Tel.: 0208 825-2489
Fax: 0208 825-5261
E-Mail: carolin.rusek@oberhausen.de


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Integriertes Handlungskonzept für Sterkrade aus dem Jahr 2015
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